Werkzeug­macher.
Für Menschen, nicht für Systeme.

Digitale Werkzeuge, die aus Daten ein klares Bild machen: Dashboards, Karten, Auswertungen. Sauber gebaut, nachvollziehbar gerechnet, im Alltag belastbar.

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Sätze, die ich oft höre

Aus Daten wird ein Bild.

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Werkbank

Was entsteht, wenn mich eine Frage nicht loslässt.

Wie voll werden die Kindergärten 2028?

Leerer. Die Kinder, die Ende 2028 im Kindergartenalter sind, sind alle schon geboren, und es sind 9 % weniger als heute. Für jede der 2.056 Gemeinden Bayerns nachzuschlagen, mit Spanne, wie sicher das ist.

rund 341.000
Kinder von 3 bis 6 in Bayern Ende 2028, heute rund 375.000
1.126
Gemeinden mit sicher weniger Kindergartenkindern, 144 mit sicher mehr
−9 %
in ganz Bayern bis Ende 2028, gerechnet aus den Geburten

Gezählt sind Kinder, die in der Gemeinde wohnen, keine Kita-Plätze und kein Personal. Neue Baugebiete stecken nur so weit drin, wie es in der Rückschau schon vorkam. In 786 Gemeinden reicht die Spanne über null: Dort ist die Richtung offen.

Deine Gemeinde nachschlagen →
Die Seite auf einem Telefon: Polling mit minus 29 Prozent, darunter die Geburtsjahrgänge als Punkte, ein Rahmen markiert die Kinder im Kindergartenalter
Für jede Gemeinde

Wo steht Polling unter Bayerns Gemeinden?

Acht amtliche Kennzahlen, Polling gegen ganz Bayern, Oberbayern oder den eigenen Landkreis, ohne eine andere Gemeinde beim Namen zu nennen. Dazu ein Pult: Wie viel Straße trägt jeder Einwohner, wenn Polling bis 2038 wächst?

66 %
der bayerischen Gemeinden haben mehr Verkehrsfläche je Einwohner
87 %
wachsen laut amtlicher Vorausberechnung schwächer
6,4 %
weniger Straße trägt jeder Einwohner bis 2038, solange höchstens 7,5 ha dazukommen

Verkehrsfläche ist nicht gleich Gemeindestraße: Gezählt sind auch Bundesstraßen und Feldwege, Kanal und Wasser fehlen ganz. Die Vorausberechnung schreibt die letzten Jahre fort und kennt kein Baugebiet, das noch nicht beschlossen ist.

Den Vergleich öffnen →
Die Seite auf einem Telefon: graue Verteilungsformen für Einwohner, Finanzkraft und Gewerbesteuer, Polling als orangefarbener Punkt darin
Mit Planungspult

Wie zeichnet man ein Gebirge, ohne einen Strich von Hand?

Das Gelände zwischen Zugspitze und Wank, gezeichnet wie mit dem Bleistift, mit Schraffen in Falllinie, gerechnet aus den freien Höhenmodellen Bayerns und Österreichs.

16 %
des Blatts kommen aus Österreich, weil die Zugspitze auf der Grenze steht
15 cm
liegen die beiden amtlichen Modelle an der Grenze auseinander, gemessen und ausgeglichen
1,1 m
mittlere Abweichung an 130 Gipfeln gegen ihre bekannten Höhen

Licht, Strichstärke und Korn sind Gestaltung, keine Messung. Mit anderen Einstellungen sähe dasselbe Gelände anders aus. Das Geländemodell zeigt den nackten Boden ohne Wald und Häuser, und das Bild ist auf 2 m gemittelt, obwohl die Daten 1 m hergeben.

Das Relief öffnen →
Die Seite auf einem Telefon: ein graues, wie mit Bleistift gezeichnetes Relief des Wettersteingebirges mit Zugspitze, Alpspitze und Eibsee
Mit Lupe und Vollbild

Was kam in sechs Jahren auf die Dächer?

Zwei Luftbilder von Polling, 2018 und 2024, übereinander. Zieh die Kante, und du siehst jede neue Solaranlage. Gezählt ist zweimal: im Luftbild und im Register der Bundesnetzagentur.

205
neue Anlagen zwischen den beiden Befliegungen, laut Register
193
Dächer, auf denen das Luftbild eine Veränderung zeigt
14,3 %
dessen, was auf die Dächer passen würde, ist belegt

Das Luftbild sieht nur, dass sich ein Dach verändert hat, nicht dass dort Photovoltaik liegt. Eine neue Eindeckung sieht ähnlich aus, in der Stichprobe war einer von zwölf Treffern ein Abriss. Und nach dem 31. August 2024 ist Schluss: 75 Anlagen sind seither dazugekommen, kein Luftbild zeigt sie.

Den Luftbildvergleich öffnen →
Die Seite auf einem Telefon: ein Luftbild von Polling mit einem Schieberegler, links der Stand 2018, rechts 2024 mit neuen Solardächern
Zieh die Kante

Wie warm ist der Ammersee?

46 Jahre Wassertemperatur in einem Bild: jede Zeile ein Jahr, waagerecht Januar bis Dezember, umrandet das Wasser über 20 Grad. Man sieht die Badezeit nach unten hin wachsen, in beide Richtungen.

23 auf 75
Tage über 20 Grad pro Jahr, 1980er gegen die letzten zehn
1. November 1980
seit diesem Tag wird gemessen, eine einzige Lücke über einer Woche
0,64 Grad
Erwärmung je Jahrzehnt, über zwei Rechenwege bestätigt

Das ist kein homogenisierter Klimadatensatz. In 46 Jahren wechseln Sonden, Halterungen und Uferbau, und es ist kein Bruchpunkttest gerechnet. Ein Teil des Anstiegs kann Technik sein statt Wasser. Auch die 20-Grad-Schwelle ist gesetzt und nicht abgeleitet. Bei 19 oder 21 Grad sähen die Zahlen anders aus, der Verlauf über die Jahrzehnte nicht. Und gemessen wird an einem Punkt am Ufer, nicht im See: Wer zwei Messstellen nebeneinanderlegt, findet leicht sechs Grad Unterschied, und das ist nicht der See, sondern die Messtiefe. Keine der Ufermessstellen nennt sie.

Das Temperaturbild öffnen →
Die Seite auf einem Telefon: 45 waagerechte Streifen übereinander, einer je Jahr, blau im Winter und orange im Sommer, die orange Zone wird nach unten hin breiter
Jeder Tag einzeln ablesbar

Wo verunglücken Radfahrer?

Zehn Jahrgänge Unfallatlas für den Landkreis Weilheim-Schongau, jeder Radunfall einzeln auf der Karte. Dazu die 66 Stellen, an denen sich Unfälle wirklich ballen, und der Satz, den solche Karten meistens verschweigen.

1.735
Radunfälle mit Personenschaden, zehn Jahrgänge einzeln kartiert
66
Schwerpunkte im Landkreis, 25 davon allein in Weilheim
125 auf 230
Radunfälle je Jahr, 2016 gegen 2025

Das ist keine Risikokarte. Sie zeigt, wo Unfälle passiert sind, nicht wo es gefährlich ist. Dazu fehlt die entscheidende Größe: wie viele Radfahrer dort überhaupt fahren. Wo viele fahren, passiert mehr, auch wenn jede einzelne Fahrt sicher ist. Aus demselben Grund sagt der Anstieg von 125 auf 230 Unfälle im Jahr nicht, dass Radfahren gefährlicher geworden ist. Er kann genauso gut heißen, dass mehr Leute radeln. Radverkehrszählungen gibt es hier nirgends, deshalb steht dieser Satz vorne auf der Karte und nicht im Kleingedruckten.

Die Karte öffnen →
Die Karte auf einem Telefon: rote und graublaue Punkte zeigen Radunfälle im Landkreis, orange Ringe markieren die Schwerpunkte
Drei Ansichten, jeder Punkt anklickbar

Wie viel Strom liegt auf den Dächern?

Eine Summe für die ganze Gemeinde sagt niemandem, wo er anfangen soll. Diese Karte rechnet jede einzelne Dachfläche, mit ihrer eigenen Neigung und ihrer eigenen Himmelsrichtung.

8.181
Dachflächen, jede mit ihrer eigenen Neigung und Ausrichtung
44,4 GWh
Jahresertrag, rechnerisch das Elffache des Haushaltsstroms der Gemeinde
18,8 %
des ganzen Potenzials liegen auf nur 50 Gebäuden

Verschattung durch Bäume und Nachbargebäude ist nicht gerechnet, Statik, Denkmalschutz und Netzanschluss sind es auch nicht. Die Belegungsfaktoren sind Annahmen, keine Belegungsplanung. Das steht alles auf der Karte, weil eine Zahl ohne ihre Annahmen keine Zahl ist.

Die Karte öffnen →
Die Karte auf einem Telefon: eingefärbte Dachflächen zeigen, welche Dächer in Polling für Photovoltaik taugen
Jedes Dach einzeln anklickbar

Wie tief steht das Grundwasser bei dir?

Ein Pegelstand in Metern über Normalnull sagt niemandem etwas. Erst der Vergleich einer Messstelle mit ihrer eigenen Geschichte macht daraus eine Aussage.

483
amtliche Messstellen, jede Nacht neu abgefragt
185.175
Monatswerte ab 1974 als Maßstab, gegen die amtlichen Werte geprüft
66 %
standen tiefer als in 9 von 10 Monaten ihrer eigenen Geschichte

Die letzte Zahl ist ein Tagesstand und ändert sich, sobald neue Messwerte kommen. Die Karte sagt oben rechts, von wann sie ist. Ein Rang misst, wie selten ein Stand ist. Er sagt nichts darüber, ob Wasser knapp wird, und nichts über die Trinkwasserversorgung.

Die Karte öffnen →
Die Karte auf einem Telefon: über ganz Bayern verteilte Punkte, überwiegend in Pfirsichtönen, die niedrige Grundwasserstände anzeigen
Holt sich die Daten selbst

Wer sieht ein Windrad wirklich?

Sichtbarkeit wird in Verfahren meist auf dem nackten Gelände gerechnet, ohne Wald und ohne Häuser. Hier steht beides nebeneinander, und Standort und Höhe verschiebst du selbst.

2.063
Gebäude gelten auf dem nackten Gelände als betroffen
1.327
sehen die Anlage wirklich, mit Wald und Bebauung gerechnet
35,7 %
stehen auf der Liste, ohne die Anlage je zu sehen

Die Zahlen gelten für den voreingestellten Standort bei 247 Metern Gesamthöhe. Verschiebst du Standort oder Höhe, rechnet die Karte neu und sie ändern sich. Die Anlagen sind theoretisch, es gibt kein Verfahren dazu.

Die Karte öffnen →
Die Karte auf einem Telefon: eingefärbte Flächen zeigen, welche Gebäude eine theoretische Windenergieanlage wirklich sehen
Rechnet im Browser

Von welcher Wiese sieht man die Sonnenfinsternis?

Eine Prozentangabe für die ganze Region beantwortet nicht, ob du den Höhepunkt von deiner Wiese aus siehst. Diese Karte rechnet den Horizont für jede Rasterzelle einzeln.

49,9 %
der Gemeinde sehen den Höhepunkt, nach reinem Gelände gerechnet
37,0 %
bleiben übrig, sobald Wald und Bebauung mitgerechnet werden
12,9
Prozentpunkte Unterschied, und damit die eigentliche Erkenntnis

Die Bewuchshöhen sind Annahmen, keine Messwerte. Das steht in der Auswertung genauso drin, weil eine Zahl, die man nicht belegen kann, gekennzeichnet und nicht weggelassen wird.

Die Karte öffnen →
Die Karte auf einem Telefon: eingefärbte Flächen zeigen, von wo aus der Höhepunkt der Sonnenfinsternis zu sehen ist
Läuft im Browser, ohne App

Die Haltung

KeineDienste,diestillmitlesen.DateninderEU.

Stechbeitel auf gemasertem Holz

Maßarbeit, kein Baukasten

Ich baue das Werkzeug entlang der Daten. Passgenau, bis ins Detail.

Über mich

Einer, der baut.
Keine Übergaben, keine Slides.

Ich bin Michael Wurmlinger, Diplom-Geograph. Schon vor 15 Jahren habe ich mich in meiner Diplomarbeit „Die Welt ist eine Google“ mit Suchanfragen als Datenquelle beschäftigt, Jahre bevor alle Welt von Daten sprach. Aus Rohdaten ein Bild zu machen, ist für mich keine Mode, sondern der rote Faden durch alles, was ich baue.

Seitdem habe ich beide Wirtschaftswelten von innen erlebt: den Mittelstand, vom inhabergeführten Hotel bis zum mittelständischen Technologie-Hersteller, und den US-Konzern, in dem ich über zehn Jahre im digitalen Marketing gearbeitet habe, in wechselnden Rollen und mit Führungsverantwortung. Ich weiß, wie ein Weltkonzern tickt, und kenne den Alltag im Mittelstand. Meine Werkzeuge bauen auf genau dieser Erfahrung.

Aus dem Konzern bringe ich ein scharfes Auge für Datenschutz und Sicherheit mit, aus dem Mittelstand das Gespür dafür, dass ein Werkzeug im echten Alltag bestehen muss.

Was ich übergebe, ist geprüft: auf jedem Bildschirm, in jeder Zahl.

Ausbildung
Diplom-Geograph
Erfahrung
Konzern & Mittelstand
Schwerpunkt
Daten · Visualisierung · KI
Sicherheit
Datensparsam, EU zuerst
Arbeitsweise
End-to-end, eine Hand
Standort
Etting / Weilheim

So arbeite ich

Erst verstehen.
Dann bauen.

Kein Angebot, bevor klar ist, worum es geht. Und keine Rechnung, bevor etwas entstanden ist, das du behalten willst.

  1. 01

    Kennenlernen

    60 bis 120 Minuten · kostenlos

    Wir klären drei Dinge: Ist das Problem real? Kann ich es lösen? Ergibt die Zusammenarbeit Sinn? Wenn eine Antwort Nein lautet, sage ich das. Dann ist hier Schluss und es hat niemanden etwas gekostet.

  2. 02

    Lösungsskizze

    1 bis 3 Seiten · kostenlos

    Was ich verstanden habe, wo der größte Hebel liegt und was ich zuerst bauen würde. Ein Dokument, das dir auch dann gehört, wenn du damit zu jemand anderem gehst.

  3. 03

    Umsetzung

    fester Umfang · zum Festpreis

    Ich baue, was die Skizze als größten Hebel ausweist, und übergebe es im echten Betrieb, nicht als Demo. Eng im Umfang, nicht in der Ausführung. Was das Werkzeug können muss, steht vorher schriftlich fest, ebenso der Preis: kein Stundensatz, keine Abrechnung nach Aufwand.